Im Rahmen des Dialogfestes „Teilhaben, Mitmachen, Gestalten – Partizipation in der Kunst“ entwickelten Julia Scherzl und Evi Blink eine ortsspezifische, performative Aktion am Zaun des Maria-Lenssen-Gartens in Mönchengladbach.
Die Besucher*innen waren eingeladen, sich in kleinen Gruppen auf das Thema „Grenze“ einzulassen – sowohl als physisches Hindernis als auch als gesellschaftliches oder persönliches Symbol.
Die Aktion bestand aus zwei aufeinander folgenden Stationen:
Zunächst führten die Teilnehmenden durch den Zaun hindurch kurze „Zaungespräche“, die Raum für Austausch, Reflexion oder absurde Assoziationen boten. Danach erhielten sie ein „Überwindungskit“ – eine Sammlung einfacher Materialien und Handlungsimpulse –, mit dem sie versuchten, den Zaun kreativ zu überwinden oder neu zu bespielen.
Im Laufe des Nachmittags entstand am Zaun eine wachsende Skulptur – eine sichtbare Spur der verschiedenen Versuche, Grenzen gemeinsam zu hinterfragen, zu verhandeln und temporär zu verschieben.
Die Performance war offen für spontane Teilnahme und richtete sich an Menschen jeden Alters.




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Julia Scherzl ist Social Designerin und bildende Künstlerin aus Köln mit einer sozial engagierten und künstlerisch-partizipativen Praxis.